Prunus spinosa/ Wilde Schlehe

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Wir führen die wilde Schlehe. in der Größe 50-80cm Schlehe / Schwarzdorn lässt sich im... mehr
"Prunus spinosa/ Wilde Schlehe"

Wir führen die wilde Schlehe. in der Größe 50-80cm

Schlehe / Schwarzdorn lässt sich im Frühling ganz leicht an ihren weißen Blüten erkennen: Noch bevor das Laub der Schlehe austreibt, erscheinen die Blüten und hüllen den dichten Strauch in ein weißes Blütenmeer, das aussieht wie frisch gefallener Schnee. Für zahlreiche Insekten sind diese Blüten eine wertvolle Nektarquelle. Aber auch für den Menschen haben die winzigen Blüten im Frühjahr und die pflaumenblauen Früchte im Herbst eine heilende Wirkung. Die Schlehe wächst als dichte Hecke heran: So lässt sich mit diesen Pflanzen das Grundstück gut abgrenzen und gleichzeitig finden Vögel in der Hecke einen geeigneten Nistplatz.

Bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen die kleinen weißen Blüten der Schlehe, der auch Schlehdorn, Schwarzdorn oder lateinisch Prunus spinosa genannt wird. Erst eine ganze Weile nach der Blüte erscheint auch das Laub der Schlehe. Die Blüten haben fünf Blütenblätter in einem Durchmesser von ungefähr 1,5 Zentimetern. Sie erscheinen an den kurzen Trieben der Schlehe und bilden dichte Blütentrauben. Wenn die Schlehe blüht, dann weht ein leichter und angenehmer Duft nach Mandeln durch den Garten. In den Blüten wird reichlich Nektar gebildet, den sich die Insekten im Frühjahr gerne holen. Viele Schmetterlinge, wie beispielsweise das farbenprächtige Tagpfauenauge, nutzen den Nektar als eine hochwillkommene Nahrungsquelle. Es gibt einige gefährdete Insektenarten, die den Schwarzdorn beziehungsweise die Schlehe als Nahrungsquelle brauchen: Die Schlehe ist für Tiere einer der wichtigsten Sträucher. Es gibt Käfer, wie den sehr seltenen Goldglänzenden Rosenkäfer, der die Blütenblätter und die Pollen der Schlehe braucht, weil sie seine Nahrungsgrundlage bilden.

Der Schlehdorn, wie die Schlehe auch genannt wird, ist in allen Ländern Europas verbreitet, aber er kommt auch in Vorderasien, im Kaukasus und selbst in Nordafrika vor. Sogar in Nordamerika ist die Schlehe bereits als Einwanderer zu finden. Die Schlehe mag es sonnig und steht gerne am Rand von Wegen und Wäldern. Mit Schlehdorn lässt sich rund um Garten und Hof eine dichte Hecke pflanzen, die vielen Vögeln sichere Nistplätze und Insekten viel Nahrung bietet. Deswegen ist die Schlehe für Liebhaber von naturnahen Gärten ein idealer Strauch, der sich in der Gesellschaft von Weißdorn, Wildrosen, Haselnuss, Berberitze und Wacholder außerordentlich wohl fühlt. Die Schlehe bevorzugt kalkhaltige Böden, die durchaus steinig sein dürfen. Hier wächst die Schlehe dicht und üppig, ohne dass sie eine besondere Pflege braucht. Wer mag, kann die Schlehenhecke ein wenig mit der Heckenschere begradigen, doch auch ohne Schnitt bildet die Schlehe einen fast undurchdringlichen Zaun rund um den Garten, der bis zu drei Meter hoch werden kann.

 

Die Schlehe hat Dornen, weshalb die Nester der Singvögel in ihr gut vor den wildernden Hauskatzen geschützt sind. Der Neuntöter beispielsweise ist einer der Vögel, der vorzugsweise in einer dichten Schlehenhecke nistet und die Dornen der Schlehe als Vorratskammer nutzt, in dem er seine Beute daraufspießt. Somit bietet die Pflanze einen wertvollen Rückzugsort für Vögel aller Art. Bereits als rund um den Bodensee die Menschen in ihren Pfahlbauten lebten, kannten sie die Schlehen. In Sipplingen wurden beispielsweise Schlehenkerne entdeckt, die in der Mitte ein kleines Loch aufweisen. Möglicherweise waren sie auf eine Schnur aufgefädelt und wurden als schmückende Kette getragen. Botanisch verweist der lateinische Name der Schlehe: Prunus auf ihre Verwandtschaft hin. Die kleinen dunkelblauen Schlehenfrüchte sehen wie kleine Pflaumen aus. In der alten arabischen Antike und in der Medizin wird die Schlehe immer wieder lobend erwähnt, ebenso wie in den Kräuterbüchern aus dem Mittelalter.

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